Daten/Termine/Presse
 
 
 
  nächste Frühlings- bzw. Herbst-Stubete:  jeweils 10.00 - 17.00 Uhr
   
   
2012 11. März (Jubiläums-Stubete m. Wettbewerb) / 04. November
2013 10. März, 10. November
2014 16. März, 09. November
 

 

 

Vereinsinterne Aktivitäten: Rheinschifffahrt - Grillabend - Führung Flughafen - Chlaushöck 05

 

Klöppel-Hock im der "Arche" Bad Zurzach (neben der Ref. Kirche)
jeweils ab 19.30 Uhr
 
 

Unsere Kursleiterin:
Sonja Nussbaumer, Rekingen




Hobbies:
Klöppeln
allg. Handarbdeiten
 

 
     
2012
 
   
09. Januar 07. Mai 03. September
06. Februar 04. Juni 01. Oktober
05. März 02. Juli 05. November
02. April  06. August 03. Dezember (Samichlaus)
     

 

 

 


© Mittelland Zeitung; 15.03.2005



Fast vergessenes Hobby im Aufwind

Zurzach Am Sonntag hat im Gemeindezentrum Langwies die «Klöppelstubete» stattgefunden.


Ob zum Ideenaustausch, zum Materialeinkauf oder zum ersten Schnuppern - an der «Klöppelstubete» kam jeder auf seine Kosten.

Nachdem die Zeit vorbei war, als sich reiche Leute die Spitze meterweise anfertigen liessen, schien das Köppeln in Vergessenheit zu geraten. Schon fast vom Aussterben bedroht, wurde es als Hobby wiederentdeckt.

Doch zunächst war es schwierig, das Material zu beschaffen, das es nicht in den üblichen Läden zu kaufen gab. Selbst die Klöppelbriefe - aufgezeichnete Motive oder Muster, die als Vorlage unter die Klöppelarbeit gelegt werden - waren selten geworden, erinnert sich Klöppellehrerin Ruth Jucker an ihre Anfänge mit dem Klöppeln vor etwa 30 Jahren.

Grosse Auswahl an Literatur

Seither hat das Hobby jedoch wieder einen Aufschwung erlebt. Es gibt nicht nur eine grosse Auswahl an Literatur, auch das Material ist nun einfacher bei spezialisierten Händlern erhältlich. Längst werden auch nicht mehr nur Zierdeckchen hergestellt, sondern Schlüsselanhänger, Taschen und Wandmotive, Ostereier und Weihnachtsbaumkugeln sowie Krägen, ganzen Gilets und Verzierungen für Kleider. Heutzutage wird nicht mehr nur in Weiss, sondern in unzähligen Farben geklöppelt. Vom Material her wird meistens mit Leinen, Seide oder Baumwolle gearbeitet, geübte Klöpplerinnen probieren sich aber auch schon mal an Draht oder Haar.

Nicht nur für Frauen

«Selbst junge Leute und sogar der eine oder andere Mann können sich wieder für die zeitintensive Spitzenherstellung begeistern», weiss Theres Dietschi, Präsidentin des Klöppelvereins Zurzibiet, der die Stubete, den zweitgrössten Anlass seiner Art in der Schweiz, regelmässig organisiert. Zweimal pro Jahr, im Frühling und im Herbst, können hier Klöpplerinnen, Klöppler und Interessierte Neues sehen, sich mit Material eindecken und sich Inspiration für ihre Arbeiten holen.

«Viele treffen sich hier schon seit Jahren, unterhalten sich, haben aber auch ihr Klöppelbrett dabei, vergleichen ihre Arbeiten und holen sich neue Ideen. Dabei haben wir hier Besucher und Aussteller weit über die Landesgrenzen hinaus.» Und tatsächlich kann man hie und da miterleben, wie aus dem für den Laien scheinbaren Fadenchaos filigrane kunstvolle Motive entstehen.

Aus vielen Fäden entstehen filigrane kunstvolle Motive. ZS

 

 

 

 

 

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